Sich neu erfinden bedeutet Identität zu verlieren

Bei der Recherche nach dem Begriff Autopoiesis im Rahmen einer Fallsupervision bin ich im entsprechenden Wikipedia-Artikel auf folgende Aussage gestossen:

„Die Kommunikation bezieht sich nur scheinbar direkt auf die Umwelt. Tatsächlich bezieht sie sich nur auf die von ihr nach ihren eigenen Gesetzen wahrgenommene innere Abbildung der Umwelt, also letztlich auf sich selbst. … Ein System kann seine spezifische Wahrnehmungsweise der Umwelt nicht ändern, ohne seine spezifische Identität zu verlieren.“

Welch Implikation hat dies für Organisationen bzw. Systeme jeder Art? Sagte nicht Steve Jobs einst, die Kunst einer Firma ist es, sich permanent neu zu erfinden?

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