Archiv der Kategorie: Allgemein

Die Coaching-Ausbildung 2015/16 startet im November

Liebe Interessenten der Coaching-Ausbildung 2015/16,

vielen Dank für Euren regen Zuspruch zum Start des neuen Ausbildungskurses. Laut aktuellem Stand der Anmeldungen haben wir noch 3 Plätze frei.

Nach erfolgreichem Abschluss der Jahrgänge 2012/13 und 2014/15 stehen wir mitten in den Vorbereitungen für die neue Ausbildungsgruppe. Wie bereits persönlich besprochen, gibt es vorab ein Orientierungs- und Zulassungsseminar, das wir für den 6./7. November 2015 in Weimar geplant haben.

Bei Fragen stehen Herr Dr. Creutzburg und ich jederzeit zur Verfügung.

Aktuelle Informationen finden Ihr auch jederzeit auf unserer Homepage www.recoach.de.

IMG_4897

Was ist Coaching? – Foto aus dem Modul 2 des Ausbildungskurs 2012/13

The Irony Of Seeking Success

Stephanie Denning, was soll man diesem genialen Artikel „The Irony Of Seeking Success“ noch hinzufügen. Du kommst ganz und gar nach deinem Daddy!!

The people who are immune to signals of success are usually the people who become the most successful. This is ultimately the irony of the success. Just take a sampling of the quintessential success stories of our time: Bill Gates, Steve Jobs, Warren Buffett or Albert Einstein. None of them seemed to care much about the external signals of success. What they cared about was capitalizing on their own intrinsic value.

Sich neu erfinden bedeutet Identität zu verlieren

Bei der Recherche nach dem Begriff Autopoiesis im Rahmen einer Fallsupervision bin ich im entsprechenden Wikipedia-Artikel auf folgende Aussage gestossen:

„Die Kommunikation bezieht sich nur scheinbar direkt auf die Umwelt. Tatsächlich bezieht sie sich nur auf die von ihr nach ihren eigenen Gesetzen wahrgenommene innere Abbildung der Umwelt, also letztlich auf sich selbst. … Ein System kann seine spezifische Wahrnehmungsweise der Umwelt nicht ändern, ohne seine spezifische Identität zu verlieren.“

Welch Implikation hat dies für Organisationen bzw. Systeme jeder Art? Sagte nicht Steve Jobs einst, die Kunst einer Firma ist es, sich permanent neu zu erfinden?

Neuer Kurs der Coachingausbildung

Kurze Info in eigener Sache. Der neue Kurs der Coachingausbildung am Institut für Organisations- und Personalentwicklung Weimar-Wiesbaden startet Ende des Jahres.

Im November wird es das Orientierungs- und Zulassungsseminar geben, bei dem sich die letztendlichen 12 Teilnehmer für die 2-jährige Ausbildung finden werden.

Mehr Information folgt …

Ein paar Gedanken über die sogenannte „Generation Y“

Als ich neulich Teilnehmer im Seminar Organisationsentwicklung war, warf jemand den Term „Generation Y“ in die Runde. Und Schwupp veröffentlicht die Telepolis hierzu einen sehr interessanten Artikel, den ich im folgenden mal kurz zitieren möchte:

„Schwache Persönlichkeiten suchen Halt und Bestätigung durch Gruppenzugehörigkeit. Das gelingt nur durch Exklusivität und so darf sich längst nicht jeder der zwischen 1980 und 1995 Geborenen der Generation Y zurechnen.

Eine Generation, die es von Geburt an gewohnt ist, im Mittelpunkt zu stehen und in allen Belangen gefragt zu werden: Ob sie Fußball spielen wollen, Tennis oder doch lieber Geige.

Wer sich, wie die hier beschriebenen Menschen, niemals durchsetzen musste, sondern alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, der tut sich in der Regel schwer mit der Persönlichkeitsentwicklung. Sozialwissenschaftler nennen das „Schwäche der Individuation“

Ähnlich wie die 68er, die ebenfalls nur einen kleinen Teil ihrer Alterskohorte ausgemacht hätten, prägten die „privilegierten Y-Vertreter“ das Bild einer ganzen Generation.

Das fühlt sich gut an und täuscht darüber hinweg, dass diese angebliche neue Elite in Wahrheit kaum etwas hinterfragt und demzufolge auch keine Umwälzungen herbeiführen kann, sondern sich stattdessen weitestgehend mit den Verhältnissen arrangiert, die sie vorfindet.

Vor allem aber muss sich der geneigte Medienkonsument mit den Sorgen und Nöten der restlichen drei Viertel nicht auseinandersetzen, denn der demographische Wandel wird es schon richten. Folgt man dieser Logik, dann sollten diese weniger Glücklichen statt mit Neid mit Dankbarkeit zur Generation Y aufblicken, die ganz im Sinne von Adam Smiths Metapher von der „unsichtbaren Hand“ letztlich für alle das Beste herausholt, indem sie ihren eigenen Nutzen maximiert.“

Interessant. Warum? Denn dies trägt auch zu vielen positiven, aber auch bedenklichen Effekten bei, die ich in den Unternehmen meiner Kunden seit einigen Jahren beobachte.

Dies sind zum Beispiel: mehr Selbstorganisation und dadurch mehr Sinn in der Arbeit, mehr Flexibilität und der Tendenz Beruf endlich wieder als Berufung zu sehen.

Aber auch Verwirrung, latente Unzufriedenheit, Orientierungslosigkeit, Sinnkrise.

Egal und anyway. Ich halte mich was die Prägung von Begriffen angeht an meinen Freund Heinz von Foerster, der in seinem legendären Artikel „Wir sehen nicht, dass wir nicht sehen“ folgendes hierzu sagte:

„Die Suche nach einer Definition freut mich nicht besonders, da auf diese Weise stets eine konzeptionelle Grenze ins Leben gerufen wird. Sie könnten mich auch fragen: Was ist ein Tisch? Und meine Antwort wäre: Ein Tisch hat vier Beine und einen flachen Deckel, auf den Kinder draufspringen können. Jetzt müssen wir klären, was der Unterschied zwischen einem Tisch, einem Pony und einem Pferd ist. Und schließlich wird es notwendig, über den Unterschied von lebenden Wesen und nichtlebenden Entitäten zu sprechen. Das haben wir nun davon. Für mich hat jede Definition eine grundsätzliche Schwäche: Sie schließt aus, sie begrenzt.“

In diesem Sinne … keep on pushing!! _LZ.

Irgendwas ist immer

Der bekannte Spruch „irgendwas ist immer“, den man gerne einmal als pauschale Standardentschuldigung hört, kommt nicht von irgendwo her. Er ist als die sogenannte „Roseanne Roseannadana Regel“ bekannt.

Ursprung ist der Charakter „Roseanne Roseannadanna“ in der frühen Spielzeit von Saturday Night Live.

„Eventually, Jane Curtin would interrupt, stating, ‚Roseanne, you’re making me sick.‘ Curtin would then ask her what her comments had to do with the question. Roseannadanna’s response was, ‚Well, Jane, it just goes to show you, it’s always something—if it ain’t one thing, it’s another.'“

In diesem Sinne – irgendwas ist immer. 🙂

_LZ.

Vortrag „Unfold your Passion“ auf der MiRKO 2014 in Erfurt

Auf der Mitteldeutsche Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren in Erfurt wird am 9. Mai um 13 Uhr folgendes mein Thema sein:

Seminar: Unfold your Passion
In diesem Vortrag erfahren Sie warum erfolgreiche Unternehmen den Kundennutzen vor den Gewinn stellen und ihre Kunden zu Fans machen. Für die Umsetzung lernen Sie die Mastership & Passion Methode kennen. Unter den Erfolgsfaktoren Organisation, Team und (Unternehmer-)Persönlichkeit sehen Sie konkrete Beispiele und begeisternde Inspirationen, die Ihnen bei der sofortigen Umsetzung helfen. Lassen Sie sich animieren und entfalten Sie ihre eigene Unternehmerpersönlichkeit um das eigene Vorbildunternehmen zu schaffen.

http://www.mirko2014.de/programm/seminare/lars-zapf/

Ich seh Euch dort!!